Das Unternehmen

„Da es kein vergleichbares Produkt weltweit gibt, war es meine Intention, die Tec-Innovation GmbH zu gründen“, betont Kevin Pajestka – der Gründer unseres innovativen und kreativen Startups aus Österreich.

Die Diplomarbeit an der HTL Mistelbach mit Fachrichtung Biomedizin legte den Grundbaustein für ein dynamisches Unternehmen. Der damals so bezeichnete „Walkassist“ war dazu konzipiert worden, einem älteren Herren, welcher von Morbus Parkinson betroffen war, den Alltag zu vereinfachen und Stürze zu vermeiden. Dass diese nunmehr patentierte Erfindung noch viele weitere Menschen unterstützt, wurde erst im Laufe der Zeit klar.
Diese Innovation zeigte Kevin Pajestka auch in der österreichischen TV-Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4, in der ersten Staffel im Jahr 2013.
Unser heutiger Co-Founder, Markus Raffer, verfolgte den Beitrag mit hoher Begeisterung und schloss sich Pajestka und dem frisch gegründeten Unternehmen an – der Start unseres unaufhaltbaren und starken Startups wurde gesetzt.

Markus Raffer ist durch seine Ausbildung, seine beruflichen Erfahrungen, aber auch durch sein Restsehvermögen von unter vier Prozent, ein essenzieller Baustein für die Entwicklung eines Hilfsmittels zur Hinderniserkennung.

Damit auch die Bedürfnisse unterschiedlichster Anwender*innen nicht unbeachtet bleiben, binden wir in allen Entwicklungsschritten Menschen mit visuellen und mobilen Einschränkungen ein.
Ein wichtiger Partner in diesen Belangen ist die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs mit rund 6.000 Mitgliedern. Diese testet das Produkt laufend auf Funktion, Usability und Komfort.
„Die Einbindung der Bedürfnisse der zukünftigen Anwender*innen in die Entwicklung ist für die Alltagstauglichkeit des InnoMakes essentiell, denn nur so ist der/die Kund*in zufrieden!“, stellt Markus Raffer klar.

Heute sind wir Tec-Innovation, Hersteller eines Medizinprodukts – wir stehen für Innovation, Loyalität und Kundenzufriedenheit, diese Punkte zeichnen uns und unser Team aus.

Timeline

Weltneuheiten beginnen mit einem Prototyp

Ein Prototyp, wie es der zu Beginn genannte „Walkassist“ war, ist bei weitem nicht genug, um Kund*innen am Markt zufrieden stellen zu können.
Es begann damit, die gesamte Elektronik in das Schuhinnere verbauen zu wollen, bzw. zu müssen. Platinen, Akku zur Versorgung der Elektronik, Kabelverbindungen und Sensorik waren in der Schuhsohle verbaut und füllten diese nahezu komplett aus. Dazu musste jeder Schuh einer stundenlangen Bearbeitung unterzogen werden, was natürlich einen enormen Aufwand für die Schuhindustrie bedeutet hätte, wenn diese Art des Verbaus auch beim marktreifen Schuh erforderlich geworden wäre.

Die Entwicklung musste also komplett auf den Kopf gestellt werden

Intern beschlossen unsere Ingenieure, dass das System ab nun in einem externen Gehäuse liegen muss, um Kabelbrüche und Beschädigungen durch das Körpergewicht des/der Anwender*in vorzubeugen. Dies wurde nur möglich, da wir parallel neben diesen Anstrengungen immer konsequent an der Miniaturisierung der Elektronik gearbeitet haben. Der größte Vorteil an dieser Umstellung, die Elektronik aus dem Inneren des Schuhs zu bringen, ist, dass du dir als Kunde nun viele unterschiedliche Schuhe anschaffen kannst. Ein Paar der InnoMake-Aufsätze konnte fortan beliebig von einem Paar Schuhe heruntergezogen und auf ein anderes Paar angesteckt werden. Diese technische Herausforderung schafften wir in nur einem Jahr. Anschließend konzentrierten wir uns auf den Feinschliff, sowie auf die sehr aufwändigen technischen Dokumentationen und Prüfungen, welche für die Konformitätserklärung eines Medizinproduktes der Klasse 1 unumgänglich sind. Auch die deshalb notwendig gewordene Selektion von Bauteilen und Akku hat viel Zeit benötigt, da nur Elemente verwendet werden dürfen, die dem medizinischen Standard nach den einschlägigen EU-Bestimmungen entsprechen.

Von einem Prototyp zu einem High-Tech Medizinprodukt made in Austria

Am Bild zu sehen, der erste Prototyp Walkassist

Die Gründer hinter dem "Sehenden Schuh"

Ing. Kevin Pajestka

 

Kevin Pajestka absolvierte die HTL Mistelbach für Gesundheitstechnik und Elektronik mit Fachrichtung Biomedizin.

Bereits während der HTL absolvierte Kevin Pajestka zahlreiche Praktika im Bereich der Medizintechnik, so zB bei VAMED AG und Sanitas GmbH, aber auch im Bereich der IT im Ausland (Malta Airport), oder im Controlling bei der GLORIT Bausysteme GmbH.

Mit seiner Diplomarbeit über einen Schuh zur Erkennung von Hindernissen für Menschen mit Behinderung wurde der Grundstein für die Tec-Innovation GmbH und ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit gesetzt.

Kevin Pajestka verantwortet als geschäftsführender Gesellschafter unter anderem die Bereiche Forschung & Entwicklung, Produktion des InnoMakes und Marketing.

Portrait Kevin Pajestka

Mag. Markus Raffer

 

Markus Raffer absolvierte die Bundeshandelsakademie Wolfsberg mit Fachrichtung Informationsmanagement und Informationstechnologie.

Im Anschluss absolvierte er das Diplomstudium Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er auch am Institut für Finanzrecht arbeitete.

Seit 2014 – nach Beendigung seiner Gerichtspraxis – ist Markus Raffer geschäftsführender Gesellschafter und verantwortet unter anderem die Bereiche Business Development, Finance & Sales und bringt durch seine hochgradige Sehbeeinträchtigung (Sehrest unter vier Prozent) die Anwendersicht direkt in das Unternehmen ein.

Beide Geschäftsführer sind Lektoren an der FH Campus Wien, um Student*innen einen Einblick in die Herausforderungen eines Medizinprodukteherstellers zu geben und betreuen auch themenbezogene Abschlussarbeiten an diversen Hochschulen.

Portrait Markus Raffer

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