Am Bild zu sehen, verschiedene Schuhtypen vom Innomake

Produktbeschreibung

Der INNOMAKE ist dazu konzipiert worden, sehbeeinträchtigten-, mobil eingeschränkten oder älteren Menschen den Lebensalltag zu vereinfachen sowie Sicherheitsorganisationen den Job zu erleichtern.

Das in den Schuh eingebaute Warnsystem verfügt u.a. über Abstandssensoren, Sensoren zur Erkennung der Fußbewegungen, eine Vibrationseinheit, eine ultrahelle LED und der Verarbeitungseinheit, sowie über eine drahtlose Verbindung zum Smartphone. Das Warnsystem samt Akku ist in einem wasser- und staubresistenten Gehäuse im Frontbereich des Schuhs befestigt.

Werden Hindernisse wahrgenommen, gibt das Warnsystem dem/der BenutzerIn ein ideales, vorher ausgewähltes Feedback. Dies kann akustisch, haptisch (Vibration) oder visuell erfolgen. Das akustische Feedback wird über das Smartphone ausgegeben und kann z.B. durch Knochenkopfhörer im Alltag komfortabel gehört werden, ohne die Geräusche der Umwelt zu übertönen. Die Schallwellen der Knochenkopfhörer führen nämlich über das Jochbein direkt ins Innere des Ohres, sodass die Ohren frei bleiben. Das Vibrationsfeedback wird direkt im Schuh ausgegeben, wodurch der InnoMake auch ohne Kopfhörer genutzt werden kann. Die visuellen Impulse werden wahlweise über die LED am Schuh ausgegeben, und können so z.B. bei Dunkelheit für sehbeeinträchtigte User zusätzliche Unterstützung liefern.

Das Feedback und dessen Intensität, wie auch die Reichweite der Messung kann man anhand eines Smartphones einstellen.

Funktion

Durch innovative Sensorik warnt der Schuh den Anwender durch akustische und visuelle Warnsignale, sowie Vibrationsfeedback vor Hindernissen (Stufen, Gehsteigkanten, Hydranten, Personen, etc.)

Alle, für den Benutzer relevante, Hindernisse, werden nach dem Verarbeiten (Störquellen beseitigen, Signal verstärken, etc.) via Bluetooth zum Smartphone übermittelt. Der Benutzer kann dann in „Realtime“ in unserer App seine gewünschte Reichweite, die Art des Feedbacks (akustische Töne durch Knochenkopfhörer, Vibrationen im Schuh, visuelle Impulse einer LED am Schuh) frei wählen. Die Reichweite ist derzeit einstellbar von 0,5 Meter bis zu 5 Meter.

Am Bild zu sehen, eine Skizze über die Funktionsweise vom Innomake
Ansicht der Innomake App - linker und rechter Schuh

App – linker und rechter Schuh

Ansicht der Innomake App - beide Schuhe

App – beide Schuhe

An der Schnelligkeit bzw. Intensität des Feedbacks, kann der User unterscheiden, in welcher Entfernung sich das Hindernis zu ihm befindet. Diese einfache Art der Wahrnehmung ist mit dem Parkassistenten in jedem neuen PKW vergleichbar.

Die App zur Steuerung des InnoMakes ist für Apple-Smartphones kostenlos im App-Store verfügbar.

Die „INNOMAKE-App“ hat eine benutzerfreundliche Oberfläche und wird ebenso vollständig durch die Apple-Bedienungshilfe VoiceOver akustisch ausgegeben.

Entwicklung

Seinen Ursprung findet der INNOMAKE an der HTL Mistelbach, als Kevin Pajestka mit Daniel Gepp die Idee im Zuge einer Diplomarbeit umsetzte. Als Schüler der Fachrichtung Biomedizin- und Gesundheitstechnik hatten sie die Vision eines Schuhs mit integrierter Elektronik zur Hinderniserkennung. Nach einjähriger Entwicklungsphase eines Prototyps konnten die Erfinder erste Erfolge feiern. Das System wurde in einem Alltagsschuh mit eigens entwickelter bzw. konzipierter Elektronik (Hardware & Software) realisiert, ein Schuh der Hindernisse erkennt!

Am Bild zu sehen, der erste Prototyp Walkassist

„Walkassist“ Erster Prototyp

Nach erfolgreichem Abschluss der HTL musste die weitere Umsetzung des Projektes aufgrund der Ableistung des Präsenzdiensts pausieren. Daniel Gepp entschied sich in dieser Zeit gegen eine Fortführung des Diplomarbeits-Projekts und orientierte sich in beruflicher Hinsicht anderweitig.

Kevin Pajestka hingegen gründete die Tec-Innovation GmbH und suchte nach Teammitglieder für die optimale Umsetzung des Projekts. Über einen Auftritt in der Ersten Staffel der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen wurde der nunmehrige Mitgründer Markus Raffer auf Kevin Pajestka und die „geniale Idee“ aufmerksam.

Nach einem ersten Kennenlernen erkannten beide schnell, dass sie sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen ideal ergänzen.
Damit konnte ein intensiver Entwicklungsweg beginnen.

Geh- und Ganganalyse

Der Weg zur Optimierung der Funktion

Um die Funktion einwandfrei zu gewährleisten, wurden einige Forschungen und Recherchearbeiten durchgeführt. Das Spital Speising für Orthopädie – Labor für Geh- und Ganganalyse – half uns dabei einen „durchschnittlichen“ Schritt einer blinden Person zu erfassen/berechnen. Das Auf- und Abgehen im Labor, zeichneten rund 20 Kameras aus verschiedenen Winkeln auf. Im Boden sind weitere Sensoren verbaut welche die Gewichtsverlagerungen u.v.m. der bewegenden Person erfassen und ausgeben.

Durch diese Kooperation ist es ermöglicht worden, wichtige Werte der Ganganalyse zu erfassen, um einen idealen Schuh zu konzipieren und richtigerweise zu planen, an welchen Schuhteilen man welche Bauteilmodule verbaut.

Für weitere Informationen wurde ein Schuhrohling gemeinsam mit Hrn. DI Dr. A. Kranzl (Spital Speising, Labor) besprochen und auf Neigungen, Biegbarkeit und Stabilität diskutiert.

Am Bild zu sehen, Erich Schmid bei der Geh- und Ganganalyse
Am Bild zu sehen, von links: Assistentin, Sami Demirel CEO Kevin Pajestka, Erich Schmid DI Dr. Andreas Kranzl (Leitung Geh- u. Ganganalyselabor Speising)

von links: Assistentin, Sami Demirel
CEO Kevin Pajestka, Erich Schmid
DI Dr. Andreas Kranzl (Leitung Geh- u. Ganganalyselabor Speising)

Wir danken recht herzlichst
für Ihre Unterstützung!

Aufzeichnung der Geh- und Ganganalyse mit Sami Demirel

INNOMAKE 2.0 im ersten Test – mit Markus Raffer

Im Folgenden nahm auch die Hardwareentwicklung einen bedeutenden Platz ein.
Am Bild zu sehen, das Team von Tec-Innovation

Das Team von TEC-Innovation

Am Bild zu sehen, ein roter Innomake Damenschuh

Damenschuh

Am Bild zu sehen, eine Auswahl von Innomake Herrenschuhe

Herrenschuhe

Am Bild zu sehen, die Innomake Beta Version

„Innomake“ Beta Version

Bestückung

Alle Komponenten unseres Produkts, ausgenommen die Elektronik selbst, stammen aus Europa. So erfolgt auch die Bestückung der elektronischen Komponenten auf unsere Leiterplatten in Österreich. Das Familienunternehmen, D&B Buchta und Degeorgi Mechatronik GmbH, kommt aus Sooß bei Baden, NÖ.
Dort werden alle Bauelemente sorgfältig auf unsere Leiterplatten bestückt und danach strengen Qualitätsprüfungen unterzogen.

Modernste Technologie für innovative Produkte

Dies gilt ebenfalls für die Herstellung unseres Produkts, betont CEO Kevin Pajestka.

Am Bild zu sehen, eine Maschine für die Bestückung
Am Bild zu sehen, eine Maschine für die Bestückung
Am Bild zu sehen, eine Maschine für die Bestückung

Verfügbarkeit

Der InnoMake I kann bereits bei der Firma Videbis GmbH österreichweit getestet und bestellt werden.

Die Videbis GmbH ist ein Spezialhändler für Technik für sehbeeinträchtigte und blinde Menschen und unterstützt auch bei der Beantragung der Übernahme der Kosten des InnoMakes. Also gleich einen Termin mit den Mitarbeitern von Videbis unter +43 1 27 88 333 vereinbaren.

Sobald wir die CE-Zertifizierung des InnoMakes abgeschlossen haben, erfolgt auch die Auslieferung an den Endkunden. Dies wird im Herbst 2019 sein.

Schuhmodelle

Das InnoMake-System wird in hochwertigen Waldviertler Schuhen ausgeliefert. Es kann aus verschiedenen Flex-Modellen in diversen Farben ausgewählt werden. Die verfügbaren Größen von 36 bis 47 können auch in diversen Breiten geliefert werden, sodass auch z.B. schmale Füße optimalen Halt finden.

Sehen Sie sich gleich die verfügbaren Modelle an: → zu den SCHUHMODELLEN